Start: 12.4
(Tarsak) 1492, Abends
Die Helden treffen sich abends
im „Steinernen Hengst“. Mehrere Steinstatuen von
Pferden und Steinerne Skulpturen, sowie Wandbehänge zieren das Inn. In den
nächsten Tagen soll es nach Tiefwasser gehen. Pipp der
Karawanenführer wird heute noch Bescheid geben (klein für Halbling, schwarze
Haare und Gnomenbrille wie Palmen).
Die Karawane von Pipp
Handiwoff (Halbling) zieht bald los und jeder bekommt für die
Begleitung 1 Gp/Tag und 10 Gp wenn die Karawane sicher ankommt. Zwei Wägen, 6
Pferde Pipp und seine beiden Wachen Tjana (Goliath)
und Thromdar (Zwerg) stehen an seiner
Seite. Den zweiten Wagen fährt Pipps Frau Gunda (Halbling).
Die Wägen sind voll mit Schnitzkunstwerken und anderem Handwerk aus
Silbrigmond.
Tiefwasser liegt 3 Tagesreisen
Südwestlich von Amphail (ca. 70 Meilen)
Der
Auftrag:
Bevor Pipp aufkreuzt betritt eine Gestalt das Inn und setzt sich nach einem
Getränk zur Theke. Es fällt ihnen auf, dass sich die Gestalt immer wieder
umblickt. Nach einer Einladung setzt sich der enttarnte Herk Brüllhorn zu ihnen
und erzählt von seiner Not.
Er zeigt den Helden einen Brief und bittet sie seine Tochter zurückzubringen.
„Liebe
Brüllhorns,
zu
unseren Pedauern müsen wir ihnen, wolgeborene Geltscheffler mitteilen,
dass
wir ihre Tochter haben. Wenn sie sie zurück wollen, muss Herk Brüllhorn
höchstbersönlich morgen, Mittwoch zu den Ruinen der Frocksteine komen.
Herk muss 100 Goldstücke mitbringen und ALLEINE KOMEN.
Wenn noch wer dabei ist, werden wir der hüpschen Aidra zwei Finger apschneiden.
Mittwoch,
wenn die Sonne über dem Hartberg steht (Mittag). ALLEINE!!!!
Unterzeichnet
Die
schlauen Füxe“
Er wirkt anscheinend geizig oder
kalt, wenn er für sie nicht mal 100 GM ausgeben möchte. Auf Drängen der Helden
gibt er später Geldnöte zu.
Er erzählt den Helden unter großer Diskretion, dass er keine 100 GM so schnell
auftreiben kann (Die Geschäfte in Tiefwasser laufen schlecht und sie haben zur
Zeit kein freies Kapital).
Er kann den Helden einen Beutel mit 70 GM und 2 Pferde (die Stute Minzi und den
Hengst Kashmir) geben, wenn sie seineTochter lebendig und unbeschadet
zurückbringen.
Etwas später kommt Pipp. Er hat
zwei kranke Pferde (Durchfall). Diese können jedoch von den Helden gut
behandelt werden. Einer Abreise in 2-3 Tagen steht somit nichts mehr im Weg.
Am nächsten Tag folgen die
Helden den Tipps von Herk auf eine Lichtung. Dort gab es ein Picknick von Aidra
und Vrielich Flöterich, ihrem Freier. Sie erkennen Kampfspuren und folgen den
Spuren der Entführer durch den Wald. An einem Felshang erkennen sie einen
auffälligen Wachposten und beginnen ohne zu hinterfragen anzugreifen. Zum Glück
schafft es Vaela mit ihrem Charm den Kampf zu unterbrechen. Sie werden zum
Anführer der Banditen, ein Mann namens Milton, gebracht. Dieser wird bezaubert
und lässt sich dazu überreden, die gefangene Aidra herauszurücken. Er erzählt
von einem Auftrag durch eine unheimliche Gestalt in schwarz gekleidet (sie
sollten die Adelige entführen). Milton denkt, dass die Stadtwache bereits
unterwegs ist (eine List der Bardin Vaela) und flieht mit den Anderen.
Bei ihrer Rückkehr nach Amphail
teilt sich die Gruppe. Ein Teil geht zur Stadtwache, da sie Angst haben, dass
hier übles am Werk ist und die Banditen jederzeit einen Überraschungsangriff
starten könnten. Jolnie und Marl gehen direkt zum Anwesen der Brüllhorns.
Dieses brennt, ein Fenster wird von einem Blitzstrahl durchschlagen. Eine
dunkle Gestalt flieht über eine Seitengasse. Marl und Jolnie wollen sie
stellen, doch sie ist so schnell und tödlich, dass beide erst später von Vaela
und Volwir ohnmächtig und dem Tode nahe gefunden werden. Jolnie konnte am
Gürtel des Meuchelmörders das Symbol der Xanathar Gilde erkennen !!!!
Herk Brüllhorn erzählt von einem
Anschlag. Seine Frau Larissa wurde vor seinen Augen ermordet. Auch er wäre
gestorben, wenn nicht ein Zauberer aus dem Nichts aufgetaucht wäre und ihn
gerettet hätte. Der Meuchelmörder konnte eine Einhornstatuette stehlen. Diese
hatte zwar für Larissa immer sentimentalen Wert, war aber nicht magisch oder
sonst wertvoll.
Herk wird Tiefwasser nach dem
Sommer verlassen. In Amphail hält ihn nichts mehr. Er bietet den Helden 1.000
GM wenn sie bis dahin Informationen über den Mörder herausfinden. Sollten sie
den Fall komplett lösen können, verspricht er ihnen 5.000 GM. Da seine Familie
in Tiefwasser noch sehr reich ist, glauben ihm die Held*innen. Da der Freier
von seiner Tochter, Vrielich Flöterich, von den Banditen als Überlaäufer
enttarnt wurde, bietet er ihnen auch eine emailierte Brustplatte im Wert von
250 GM an, sollten sie ihn seiner gerechten Strafe zuführen.
Die Held*innen willigen ein.