Während Jolnie
noch seine Magie spinnt, spürt er einen Biss, kaum mehr als den einer kleinen Katze, an
seinem Nacken. So leicht er ist, beginnt er aber sofort massiv zu brennen, als Gift sich in der
Wunde ausbreitet. Imrik hingegen senkt den Bogen und hebt die freie Hand, bevor
er der leeren Luft um sich mitteilt, dass er nicht kämpfen will. Kurz davor hat
er sich sein knappes Wissen über Feendrachen ins Gedächtnis gerufen und sich
erinnert, dass sie laut seiner Mutter zwar furchtbar kapriziös und teilweise
nervtötend sind, aber grundlegend friedliche und gute Wesen. Vaela ist der Meinung des
Drachengeborenen, und singt ein improvisiertes Lied über die Freundschaft
zwischen Feen, Drachen, Humanoiden und Feendrachen. Es zeigt Wirkung, und auch
die restliche Gruppe ist ungewohnt pazifistisch, was vor allem Kamba
erleichtert. Jolnie kocht zwar weiter uncharakteristisch vor Wut, aber es
entspinnt sich eine etwas fruchtbarere Diskussion mit den beiden unsichtbaren
Wesen, die sich mit ihren langen, komplizierten Namen vorstellen, und dann
nochmal als Leisi und Seiti. Sie lassen sich mit viel hin und her dazu bewegen
ein paar normale Sätze zu sagen und man findet heraus, dass sie die Gruppe auf ihre eigene, sehr irritierende Art „anheuern“
wollen, um mittels des Amuletts einen Turm zu untersuchen, den man nur damit sehen kann. Mysteriös. Die flatterhaften Wesen lassen ihre Stimmen mal
hier, mal da ertönen, aber geben langsam zu, dass sie schon einen Oger in die
Richtung gelockt haben, der dann von einigen magischen Pflanzen getötet wurde,
die dort das Tal verpesten und Stacheln schießen können. Und die Gruppe darf
alles behalten was sie findet, die Drachen wollen nur, für jeden von sich, „etwas
glitzerndes, glänzendes“, kleine Elstern die sie sind.
Jolnie hat unterdessen anscheinend die ganze Zeit geschmollt, was aber eine Finte war, er hat als Ritual Magie Entdecken gewirkt, und kann die beiden Feendrachen jetzt vage ausmachen. Was er dazu nutzt um ihnen tödliche Gewalt anzudrohen. Das geht ungefähr so gut wie beim ersten Mal, und nach einem weiteren Giftbiss kippt er um und bleibt leblos liegen. Kamba ist ob dieses anscheinenden Verrates so erbost, dass er das Amulett so weit er kann den Hang hinunter wirft, was einerseits sehr weit ist, und andererseits Seiti dazu veranlasst, mit einem schnell verklingenden Schrei hinterherzufliegen. Imrik und Volwir sehen sich den Gefallenen Gnom an und stellen fest, dass er nur betäubt ist. Die Stimmung ist nicht allzu gut, gelinde gesagt, aber wie Imrik und Volwir die anderen erinnern, hauptsächlich wegen dem Verhalten von Jolnie. Also wird doch weiter mit Leisi verhandelt, der (oder die?) dann auch zugibt das er (oder sie?) allein ist. Vaela glättet einmal mehr die Wogen und versammelt ihre Gefährten um sich.
Nach einer kurzen Lagebesprechung ist klar, Marl und Vaela wollen weiter zum Turm, weil es DIE BESTE IDEE ist, die BES-TEEEE I-DEEEE. Wulfric will definitiv nicht, und versucht Marl mit vielen Berufungen auf die Lehren Helms zur Vernunft zu bringen, was eine längere theologische Grundsatzdiskussion auslöst, an der sich der andere örtliche Helmfanatiker, Volwir, nicht beteiligt, denn er will schon zum Turm, es klingt spannend! Imrik ist verwirrt, stimmt dann aber nach einigem Nachdenken dafür, doch zum Turm zu gehen, sehr zum Unmut eines soeben von seiner Heilmagie wieder zu Bewusstsein gebrachten Jolnie, der einen Streit mit Imrik vom Zaun bricht. Der gibt ziemlich patzig zurück, dass Jolnie wahrscheinlich nur sauer ist, dass die Drachen ihm etwas von seiner eigenen Medizin gegeben haben. Das empört Jolnie noch mehr, aber widerlegen kann er es nicht. Seiti kehrt unterdessen mit dem Amulett zurück, und nachdem ausgemacht wird, dass die Gruppe zum Turm geht, kann Vaela die zwei kleinen Schelme rhetorisch in die Enge treiben und sie, im Namen der Freundschaft, dazu bringen zuzugeben, dass sie und Marl bezaubert wurden, und dann auch noch dazu, den Zauber aufzuheben, und sichtbar werden sie auch kurz, bis Jolnie wieder stänkert.
Wieder klar bei Sinnen ist Vaela etwas zögerlich wegen des Turms, aber Marl ist weiter Feuer und Flamme, auch wenn die Drachen etwas frech waren, hier liegt schließlich eine Bedrohung unweit einer Handelsroute vor, die unbedingt im Namen Helms untersucht werden muss! Wulfric unterstellt ihm an dieser Stelle, dass er zu lang in der Sonne gewesen ist, aber Volwir stachelt alle an, sie hätten schließlich schon aus weniger Gründen einen Pfad in die Wildnis eingeschlagen, um gefährliche Dinge zu tun. Was so nicht ganz stimmt, aber fast. Die Diskussion zieht sich in die Länge, aber das Helmschisma wird schließlich abgewendet. Man geht also zum Turm! So circa 400 Meter, bis man sich außer Hörweite wähnt, dann will Jolnie wieder eine Diskussion anfangen, wird aber überstimmt. Denn die allgemeine Meinung ist, dass er normalerweise bei so einer Aktion sofort dabei wäre, er aber noch immer sauer ist, dass die Drachen ihn in ein Kaninchen verwandelt haben und er sich nicht rächen kann. Auch das stellt er nicht direkt in Abrede, ist aber weiter sehr pointiert gegen die Sache, was er seinen Gefährten, den umliegenden Bäumen und der Welt an und für sich mitteilt.
Imrik führt die Gruppe entlang des einzig offensichtlichen Pfades in die Wildnis, auf dem sie sich dauernd mit seltsamen Phänomenen wie magischen Fingern im Ohr und gleichfalls magisch gestellten Gnomenbeinen herumschlagen müssen. Aber nach etwa einer halben Stunde, als Marl schon wieder Zeitnervosität bekommt, sieht der Waldläufer auf der anderen Seite eines kleinen Tals einen Turm, der vage wie eine Acht aussieht, sich aber strikt weigert, richtig wahrgenommen zu werden. Und auch sonst eher Kopfschmerzen verursacht mit seiner anormalen Architektur. Er gibt das Amulett an Vaela weiter, die bestätigt weitgehend die Beobachtungen des Waldläufers, sieht sich alles aber noch länger an. Imrik untersucht derweil das Tal, und entdeckt einerseits einige sehr verdächtige Brombeerbüsche, andererseits zwei Pfade, einen längeren durch die Talsohle, der aber anscheinend recht wenig Büsche enthält, und einen kleineren am Rand, der kürzer ist, aber bewachsener. Kurzerhand entscheidet man sich für den übersichtlicheren Pfad mit weniger aggressivem Bewuchs. Auf halber Strecke findet Imrik eine Stelle, an der etwas sehr großes von den Ranken in die Büsche gezogen wurde, und sieht dort auch vage ein paar Knochen. Das war wohl der Oger, die Gefahr ist also echt. Auch die Stimmung spricht dafür, es liegt eine seltsame Elektrizität in der Luft, und alles fühlt sich irgendwie feindlich an, als würden die Helden von allen Seiten beobachtet werden. Auch fehlen jegliche Spuren von Tieren, nur eine Vielzahl von Insekten kräucht und fleucht herum. Keine Vögel singen, nirgends auch nur ein verirrtes Kaninchen. Imrik stellen sich die Nackenschuppen auf, und auch die Anderen greifen langsam und nervös nach ihren Waffen.
Wie als hätten sie darauf gewartet, brechen mit Getöse seltsame Pflanzenwesen aus dem Unterholz, alle vage humanoid, einige mehr wie wandelnde Efeurankenbüsche, andere wie dornige Kobolde. Ein kurzer, aber heftiger Kampf entbrennt, in dessen ersten Momenten sich Jolnie eiskalt kalkulierend unter einigen Wurzeln versteckt, da er kaum wieder bei Kräften ist und die Wesen extrem schnell herangekommen sind. Marl und Imrik kämpfen Seite an Seite gegen eine Flut aus blutrünstigem Gestrüpp, dass von Vaela als Astfäullinge (Twig Blight ist echt Arsch zum Übersetzen) identifiziert werden, die kleineren seien empfindlich auf Feuer, ruft sie durch das Getümmel, was Imrik veranlasst einen Felsen zu erklimmen und mit seinem Flammenatem einige der Wesen einzuäschern, die zuvor Volwir zu Boden gerissen haben, nachdem er sie mit heiliger Energie versengt hat. Wulfric zerschmettert die größeren Wesen Kraft seines göttlichen Schwurs an Helm, während Kamba, Marl und Imrik mit Faust, Schwert und Flamme die kleinen Wesen dezimieren. Vaela unterstützt alle mit Gesang und Magie, und Jolnie wirft aus dem Hinterhalt ebenfalls seine Magie, als er etwas Luft zum atmen hat, was den Kampf schlussendlich schnell zu Gunsten der Helden dreht.
Die letzten Wesen krachen zu Boden, und die astigen Glieder haben kaum aufgehört zu zucken, da passiert etwas Bemerkenswertes: Überall erblühen die Pflanzen und überziehen das kleine Tal mit einer Flut aus weißen und roten Blüten, eine sanfte Brise vertreibt die stickige Luft, und einige Vögel ziehen laut zwitschernd ihre Kreise. Ein Zeichen Helms, ist sich Marl sicher, was Volwir breit grinsend bestärkt, und Wulfric mit einem skeptischen Stirnrunzeln hinnimmt. Imrik ist sich eher sicher, dass es ein Zeichen der Natur ist, bleibt aber still, Kamba ist nach einem weiteren wilden Kampf wieder mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt. Jolnie schmollt weiter, und schmollt noch etwas demonstrativer, als es keiner zur Kenntnis nimmt. Vaela dichtet eine weitere Strophe des Heldenliedes und trällert mit den kleinen Vögeln um die Wette. Man findet unter einigen Sträuchern die Überreste vorheriger Opfer der Pflanzenwesen und es wird fröhlich geplündert. Aber der Turm wartet, man zieht weiter. Doch bevor man noch viel Weg zurücklegen kann, zittert die Erde. Ein seltsames Erdbeben erschüttert das Tal, und in weiter Ferne, Richtung Tiefwasser, erkennt die Gruppe eine gewaltige Gewitterwolke. Als sich keine Nachbeben einstellen, und man sich nicht sicher ist, ob das mit dem Gewitter überhaupt damit im Zusammenhang steht, geht die Gruppe die letzten Meter zum Turm.
Der aus Nähe nicht weniger mystisch wirkt. Als Imrik vorsichtig seinen Fuß auf die erste Stufe zum massiv wirkenden Tor setzt, zerfasert die Illusion für alle Umstehenden und gibt den Blick frei auf einen finsteren und recht baufälligen arkanen Bau. Überall blättert der Verputz ab, und einige Steine fehlen in der Mauerkrone. Dennoch das Tor ist aus uralten Eichenbohlen und mit dunkel angelaufenem Metall beschlagen, hier wird Kraft von Nöten sein, um durchzukommen, auch weil Imrik keinerlei Schloss entdeckt, dass man knacken könnte. Wulfric ergreift die Initiative, nimmt Anlauf, senkt seine Schulter, und kracht donnernd gegen die Tür. Die wider Erwarten sofort nachgibt, was ihn samt Tür ins Innere des Turms stürzen lässt. Der keinen Boden im Erdgeschoss hat, weshalb die Tür mit dem Paladin und einem Schrei in die Tiefe verschwindet. Kamba lässt seinen neuen Freund nicht im Stich und springt sofort nach in die Dunkelheit. Wie durch ein Wunder landet der Mönch mehr oder weniger unbeschadet auf dem Boden des Kellers, und kommt etwas benommen auf die Beine, als er von oben die Stimme von Imrik vernimmt, der ihn fragt, ob er lebt, was er bejaht. Dass Imrik sich vor Frustration über den ungestümen Mönch nicht verkneifen kann das etwas zu bedauern überhört er dankenswerterweise.
Marl, der neben Imrik getreten ist, sieht sich derweil in der Kammer um. Das Erdgeschoss hat tatsächlich schon bessere Zeiten gesehen, alles ist teilweise eingestürzt, nur die Grundmauern des Turms wirken stabil. Auch die Treppe in den ersten Stock wäre nur mit einem beherzten Sprung erreichbar, aber die Tiefe ruft, und man seilt sich langsam ab. Jolnie ist der Letzte, und nach nur einem Überhandgriff merkt er, dass geht so nicht gut, seine ohnehin nicht großen Kletterkräfte sind vollends verbraucht. Er kann gerade noch bekannt geben, dass er abrutscht, dann fällt er auch schon. Imrik ist unter ihm am Seil und unternimmt einen beherzten Versuch ihn zu fangen, aber außer dass der Gnom von seinem Kopf abprallt, erreicht er nicht viel. Jolnie für seinen Teil hat Glück, der Aufprall auf den Drachengeborenen hat seine Fallrichtung günstig beeinflusst, und nachdem er von einem weiteren Gefährten abrutscht, landet er immerhin auf den Füßen und verstaucht sich nur schrecklich den Knöchel.
Im Keller des Turms ist es unheimlich und feucht, und Jolnie gibt zu bedenken, dass er besser erst einmal nach Magie sucht. Er bittet alle, sich ruhig zu verhalten, während er sein Ritual wirkt. Das wird allen nach sehr sehr kurzer Zeit langweilig, und sie beginnen, die Umgebung zu erkunden. Das hat unmittelbar keine allzu schlimmen Auswirkungen, bis Vaela sich für eine vielversprechend aussehende Wand interessiert, die eventuell einige Fresken hat, welche eventuell Aufschluss über den Ort geben. Nach einer kurzen Berührung will die Wand, angetan von der Aufmerksamkeit, nähere Bekanntschaft mit der Bardin machen, und kommt ihr entgegen nachdem sie auf eine unter Geröll versteckte Druckplatte tritt, die ihr elektrische Blitze in die Unterschenkel zucken lässt. Vaela kann sich gerade so vor den Trümmern retten, die eine größere Kammer zum Vorschein bringt, voller Ratten, die auf die Gruppe zuströmen. Nein, keine Ratten, Hände. Mumifizierte Hände. Der Schwarm der Untoten Gliedmaßen ergießt sich über den Raum, und ein weiterer heftiger Kampf entbrennt. Wulfric ist sich sicher, die Gruppe ist des Todes, so gefährlich sind diese Wesen. Die dann ohne sehr großen Schaden überraschend schnell bis auf die letzten Finger niedergemacht werden, aber unter Aufwenden der letzten magischen Reserven der Gruppe.
Jolnie hält eine kurze Standpauke darüber, dass man gefälligst auf ihn warten soll, unterbrochen von mehreren Hinweisen darauf, wie dumm es ist in den Turm gegangen zu sein, samt eigens dazu gedichteten Lied. Da Jolnie mit seinem ursprünglich teilweise berechtigten, aber mittlerweile unentwegt wirkenden Gemaule sogar dem gutmütigen Kamba auf die Nerven geht, gehen alle von ihm weg. Wulfric, Vaela und Volwir erkunden die Kammer hinter der eingestürzten Wand und finden einige Gegenstände, sowie einiges an Schimmelsporen in der Luft, die sie zum Husten bringen. Marl bewacht das Seil zum Ausgang, während Imrik Kamba bewacht, der langsam einen Gang entlangschleicht, der aus der Kammer führt und nach kurzer Strecke im rechten Winkel abbiegt. Der Waldläufer schärft dem Mönch mehrfach ein, dass er nur einen kurzen WIRKLICH kurzen Blick um die Ecke machen soll, und hält ihn sogar am Gürtel fest, aber um die Ecke ist nur ein weiterer Gang, am Ende eine Tür. Jetzt ist Imrik doch neugierig, und beide schleichen weiter, aus dem Blick von Marl verschwindend, der kurz überlegt das Jolnie und Vaela mitzuteilen, die sind aber damit beschäftigt magische Dinge anzusehen und er will keinen weiteren Streit anfangen.
Kamba und Imrik schleichen geschickt über den uralten Steinboden, als ihnen der unbekannte Geruch von Ozon in die Nase bzw Nüstern steigt. Links und rechts des Tors sind Nischen, aus einer sieht Imrik kurz eine grobschlächtige, riesige Hand ragen. Ein Grund zu zögern, dennoch, die Neugier siegt, und beide wagen sich vor um zu sehen wem die Hand gehört. Sie gehört einem Wesen, das offensichtlich aus den Teilen vieler Humanoider zu einem seltsamen und grotesken Amalgam zusammengeflickt wurde. Keine Gliedmaße passt so wirklich zu einer anderen, alles wird von groben Nähten und brutal ins Fleisch gehämmerten Klammern gehalten. Laut Imriks Wissen ist das ein Fleischgolem, er und ein identischer Kumpan in der gegenüberliegenden Nische hängen an Apparaturen in der Wand hinter sich, die vor Elektrizität nur so summen. Das Ding vor ihnen dreht vage sein asymmetrisches Gesicht, und zwei schwarzen Knopfaugen schauen glasig durch die beiden Helden. Imrik erstarrt, und macht sich zum Rückzug bereit, die Wesen sind extrem gefährlich, ein einziger Schlag von ihnen würde ihn zu blutigem Brei zerquetschen. Doch noch haben sie weder ihn noch Kamba bemerkt. Was Kamba aus Gründen, die nur ihm bekannt sind, dazu veranlasst ihnen zuzuwinken und Hallo zu sagen. Natürlich. Die Apparaturen schlagen urplötzlich Funken, die Golems zucken spastisch, als sie sich aufladen, und ein halb artikuliertes „Alaaaam“ ertönt aus einem ungeschlachten Mund. Aus reinem Reflex prügelt Kamba auf den nächststehenden Golem ein, kann aber absolut keinen Schaden anrichten. Den Gegenangriff überlebt er nur deshalb, weil der Golem im Gegenzug seine unterschiedlich großen Hände nicht genau über seinem Kopf zusammenschlagen kann, weshalb Kamba halbseitig taub ist, und ein Teil der Wand neben ihm fehlt. So von seinem Heldenmut befreit startet er mit Vollgas den Gang zurück, einen ihn mit Verwünschungen überhäufenden Imrik knapp hinter sich. Der Waldläufer wirft noch instinktiv seine Magie in den Weg der beiden Angreifer, und einer wird von magischen Ranken, die zwischen den Fliesen hervorbrechen, temporär gehalten. An der Weggabelung hat der Waldläufer den Mönch überholt, und saust an einem Krieger vorbei, der nach dem Rechten sieht. Marl und Kamba bilden kurz ein Knäuel aus Gliedmaßen, als Marl sich der Gefahr bewusst wird und auch umdrehen will. Kamba schafft es den Golem mit einem Ringermanöver zurück in den Gang zu stoßen, und entkommt so dem Wesen.
Langer Rede kurzer Sinn, die nächsten Momente gehen im Chaos unter, doch am Ende ist klar, die Wesen, welche die gesamte Gruppe vermutlich mit wenigen Schlägen zu Klump und gebrochenen Knochen verarbeitet hätten, können oder wollen den Gang nicht verlassen. Trotzdem klettern alle am Seil aus dem Keller, und während man oben noch verschnauft, kann Jolnie es sich natürlich nicht verkneifen, weiter hämisch darauf herumzureiten, dass er sagte zum Turm kommen war eine schlechte Idee. Imrik stellt ihn vor die Wahl entweder mit dem Reden aufzuhören oder von ihm in den Keller zurückgeworfen zu werden. Obwohl Jolnie sich ziemlich sicher ist, dass der Drachengeborene das nicht ernst meint, verstummt er und beschränkt sich auf ein selbstzufriedenes Grinsen unter seinem neuen magischen Hut. Wulfric hingegen meint, man könnte ja noch den ersten Stock erkunden, nach einer kurzen Verschnaufpause. Das Grinsen gefriert etwas auf Jolnies Zügen, als alle zustimmen.
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