Sunday, August 23, 2026

Rambazamba im Tempel des Lathander

30. Kythorn 1361

TL:DR

Nachdem die Helden durch das mittels Runenrätsel geöffnete Steinportal schreiten und mehrere skelettierte Tote auf dem Boden vorfinden, sind alle vor diesem Tempel gewarnt. Der Tempel ist zwar lang verfallen, aber Spuren im Staub und der Versuch ein magisches Schutzsiegel zu brechen, deuten darauf hin, dass der letzte Besuch von zwielichtigen Gestalten nicht allzu lange her ist. Anscheinend wurde versucht, den Tempel zu entweihen und ihn zum Heim von Unheil und Tod zu machen. Das bestätigt sich auch dadurch, dass nachdem ein kalt-feuchter und irgendwie salziger Hauch durch die Gänge fährt und die Leichname zu geisterhaftem Leben erweckt werden. Unter einigen Mühen, Blutverlust und einem ohnmächtigen Volwir werden die Skelette niedergeschlagen. In den Gewandfetzen finden die Helden Fetzen von Pergament, dass sie relativ rasch zusammenfügen können. Darauf steht geschrieben, wie ein Ritual des Lathander durchzuführen ist und was für Utensilien dafür gebraucht werden. Natürlich befinden sich noch keine davon im Besitz der Helden, also wir der Tempel weiter durchforstet. Da die Gänge an mehreren Stellen kollabiert sind gibt es weniger Optionen weiterzugehen, also finden sich die Abenteurer in einem Raum mit einer Statue des Lathander wieder, zu dessen Füßen betende und ihm huldigende Leute zu sehen sind. Der Aufenthalt in dem Raum währt aber nur kurz, da die Schatten im Raum immer länger, lebendiger und auch aggressiver werden. Mit gezielten Hammer- und Meißel-Schlägen bricht Marl eine Holztür auf, hinter der ein helles Licht immer wieder aufflackert. Dieses heilige Licht und ein Schutzkreis in der Halle hinter der zerborstenen Holztür schützen die Helden vor den Schatten die etwa 15 min versuchen ihre Seelen zu rauben. Das Licht kommt von einem Auge einer weiteren Lathander-Statue, die am Ende der Halle steht. Dahinter finden die Helden ein weiteres allerdings beschädigtes Auge, dass Volwir magisch reparieren kann. Damit können sich die Helden auch in andere Gänge und Räume wagen, die mit bösartigen Schatten gefüllt sind. Die mutigen Abenteurer durchstreifen weitere dunkle Gänge und stoßen dabei auf drei Schlafräume von Lathander-Anbetern, in denen sich allerdings nur Skelette befinden. Einer hat allerdings ein Gebetsbuch-Dabei, dass die Gebete Lathanders beinhält und beim Durchführen des Rituals helfen wird, welches die Helden anscheinend vor der Statue in der Halle durchführen müssen. Kur darauf durchfährt den Raum erneut ein feuchter salziger Hauch und Verstürze aus Stein setzen sich plötzlich zu Steingolems zusammen, die auf die Helden einprügeln. Auch dieses Hindernis wird mit mehr oder weniger Mühe beiseitegeschafft. Seltsamerweise bewegen sich aus den zerschlagenen Steinhaufen Krabben weg. Gemeinsam mit der salzigen Brise, bevor etwas schreckliches passiert, dürfte die versuchte Entweihung des Tempels etwas mit einem Meeresbewohner zu tun haben, so scheint es jedenfalls. Positiv ist, dass die Helden bei einem der Leichen ein Amulett des Lathander finden, dass nicht nur vor Untoten schützt, sondern auch für das Ritual gebraucht wird. Die restlichen fehlenden Teile finden die Helden in einem Geheimraum bei der ersten Lathanderstatue, wo sich Lathanders Laterne, ein Sonnenstab und Handbandage des Lathander befinden. Die ersten beiden Gegenstände sind für das Ritual notwendig, das letzte kann Kamba hervorragend gebrauchen, um Untoten den Schädel von der Wirbelsäule zu schrauben. Der letzte durchsuchbare Raum ist ein Beichtraum, in dem sogar noch ein in Roben gekleideter Priester des Lathander sitzt. Imrik lässt sich von ihm die Beichte abnehmen und lässt sich dabei das Mittagsgebet beibringen, dass das letzte Puzzlestück für das Ritual in der Halle ist. Nachdem der Priester daraufhin zerfällt, wird sein im roten Leder eingebundenes und mit Goldrändern verziertes Buch im Gruppeninventar verwahrt. Dasselbe geschieht mit einem wundervoll gearbeiteten Wandteppich, für den Lathander-Anbeter eine brauchbare Summe rüberwachsen lassen werden. Danach geht es zurück in die große Halle und Imrik trägt das Mittagsgebet vor und beginnt die Artefakte des Lathander zu präsentieren, doch irgendwas scheint nicht ganz hinzuhauen, da die Laterne nicht erhellt ist. Rasch wird erkannt, dass lediglich auf einer alten Sprache „erleuchte“ gesprochen werden muss, damit die Laterne in hellem Licht erstrahlt. Die Geheimtür hinter der Statue geht auf und heraus kommt stickiger, modriger und wiederum leicht salziger Wind. Dahinter führt eine Wendeltreppe nach unten in die Finsternis...

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