30. Kythorn 1361
TL:DR
Nachdem die Helden durch das mittels Runenrätsel geöffnete
Steinportal schreiten und mehrere skelettierte Tote auf dem Boden vorfinden,
sind alle vor diesem Tempel gewarnt. Der Tempel ist zwar lang verfallen, aber
Spuren im Staub und der Versuch ein magisches Schutzsiegel zu brechen, deuten
darauf hin, dass der letzte Besuch von zwielichtigen Gestalten nicht allzu
lange her ist. Anscheinend wurde versucht, den Tempel zu entweihen und ihn zum
Heim von Unheil und Tod zu machen. Das bestätigt sich auch dadurch, dass
nachdem ein kalt-feuchter und irgendwie salziger Hauch durch die Gänge fährt
und die Leichname zu geisterhaftem Leben erweckt werden. Unter einigen Mühen, Blutverlust
und einem ohnmächtigen Volwir werden die Skelette niedergeschlagen. In den
Gewandfetzen finden die Helden Fetzen von Pergament, dass sie relativ rasch
zusammenfügen können. Darauf steht geschrieben, wie ein Ritual des Lathander
durchzuführen ist und was für Utensilien dafür gebraucht werden. Natürlich
befinden sich noch keine davon im Besitz der Helden, also wir der Tempel weiter
durchforstet. Da die Gänge an mehreren Stellen kollabiert sind gibt es weniger
Optionen weiterzugehen, also finden sich die Abenteurer in einem Raum mit einer
Statue des Lathander wieder, zu dessen Füßen betende und ihm huldigende Leute
zu sehen sind. Der Aufenthalt in dem Raum währt aber nur kurz, da die Schatten
im Raum immer länger, lebendiger und auch aggressiver werden. Mit gezielten
Hammer- und Meißel-Schlägen bricht Marl eine Holztür auf, hinter der ein helles
Licht immer wieder aufflackert. Dieses heilige Licht und ein Schutzkreis in der
Halle hinter der zerborstenen Holztür schützen die Helden vor den Schatten die
etwa 15 min versuchen ihre Seelen zu rauben. Das Licht kommt von einem Auge
einer weiteren Lathander-Statue, die am Ende der Halle steht. Dahinter finden
die Helden ein weiteres allerdings beschädigtes Auge, dass Volwir magisch
reparieren kann. Damit können sich die Helden auch in andere Gänge und Räume
wagen, die mit bösartigen Schatten gefüllt sind. Die mutigen Abenteurer
durchstreifen weitere dunkle Gänge und stoßen dabei auf drei Schlafräume von Lathander-Anbetern,
in denen sich allerdings nur Skelette befinden. Einer hat allerdings ein Gebetsbuch-Dabei,
dass die Gebete Lathanders beinhält und beim Durchführen des Rituals helfen
wird, welches die Helden anscheinend vor der Statue in der Halle durchführen
müssen. Kur darauf durchfährt den Raum erneut ein feuchter salziger Hauch und Verstürze
aus Stein setzen sich plötzlich zu Steingolems zusammen, die auf die Helden
einprügeln. Auch dieses Hindernis wird mit mehr oder weniger Mühe beiseitegeschafft.
Seltsamerweise bewegen sich aus den zerschlagenen Steinhaufen Krabben weg.
Gemeinsam mit der salzigen Brise, bevor etwas schreckliches passiert, dürfte
die versuchte Entweihung des Tempels etwas mit einem Meeresbewohner zu tun
haben, so scheint es jedenfalls. Positiv ist, dass die Helden bei einem der
Leichen ein Amulett des Lathander finden, dass nicht nur vor Untoten schützt,
sondern auch für das Ritual gebraucht wird. Die restlichen fehlenden Teile
finden die Helden in einem Geheimraum bei der ersten Lathanderstatue, wo sich
Lathanders Laterne, ein Sonnenstab und Handbandage des Lathander befinden. Die
ersten beiden Gegenstände sind für das Ritual notwendig, das letzte kann Kamba
hervorragend gebrauchen, um Untoten den Schädel von der Wirbelsäule zu
schrauben. Der letzte durchsuchbare Raum ist ein Beichtraum, in dem sogar noch
ein in Roben gekleideter Priester des Lathander sitzt. Imrik lässt sich von ihm
die Beichte abnehmen und lässt sich dabei das Mittagsgebet beibringen, dass das
letzte Puzzlestück für das Ritual in der Halle ist. Nachdem der Priester
daraufhin zerfällt, wird sein im roten Leder eingebundenes und mit Goldrändern
verziertes Buch im Gruppeninventar verwahrt. Dasselbe geschieht mit einem
wundervoll gearbeiteten Wandteppich, für den Lathander-Anbeter eine brauchbare
Summe rüberwachsen lassen werden. Danach geht es zurück in die große Halle und Imrik
trägt das Mittagsgebet vor und beginnt die Artefakte des Lathander zu
präsentieren, doch irgendwas scheint nicht ganz hinzuhauen, da die Laterne nicht
erhellt ist. Rasch wird erkannt, dass lediglich auf einer alten Sprache „erleuchte“
gesprochen werden muss, damit die Laterne in hellem Licht erstrahlt. Die
Geheimtür hinter der Statue geht auf und heraus kommt stickiger, modriger und wiederum
leicht salziger Wind. Dahinter führt eine Wendeltreppe nach unten in die
Finsternis...
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